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Goldene Milch – ein Superbooster für die weibliche Gesundheit

Goldene Milch ist gleich aus mehreren Gründen das perfekte Herbst- und Wintergetränk.
Sie boostet nicht nur das Immunsystem in der kalten Jahreszeit, sondern hat auch besondere Benefits für die weibliche Gesundheit. Und richtig lecker schmecken tut sich noch dazu. Mit dem Zimt ist sie auch ein ideales Getränk in der Weihnachtszeit.

Ursprung der goldenen Milch

Ursprünglich kommt die goldene Milch aus dem Ayurvedischen. Die minimalen Grundzutaten dafür sind Milch und Kurkuma. Traditionell wird die goldene Milch tatsächlich mit Kuhmilch gemacht. Mittlerweile werden aber auch gerne Pflanzendrinks verwendet. Da ich mich weitestgehend ohne tierische Produkte ernähre, basiert das folgende Rezept auf Pflanzendrinks.

Zu der Mischung aus Milch und Kurkuma werden gerne noch Ingwer, Zimt, schwarzer Pfeffer, Honig oder Ahornsirup und Kokosöl hinzugefügt.
Laut einer Studie aus 2017 ist schwarzer Pfeffer besonders wertvoll, da er die Aufnahme des Curcumins aus dem Kurkuma um das 20-fache erhöht.1

Im Netz kannst Du viele verschieden Rezepte für die goldene Milch finden. So kannst Du sie Dir nach Lust und Laune und Deinem Geschmack entsprechend anpassen.

Ich verwende am liebsten eine Kombination aus Kurkuma, Ingwer und Zimt, weil mir das am besten schmeckt. Als Milch nehme ich gerne Haferdrink, da er sich geschmacklich am besten unterordnet. Du kannst aber auch Mandeldrink oder einen anderen Pflanzendrink Deiner Wahl verwenden.

Die Gesundheitsbenefits der Inhaltsstoffe

Das Deiergespann aus Kurkuma, Ingwer und Zimt hat ganz besonders gesundheitsfördernde Eigenschaften:

Kurkuma

Kurkuma kann aufgrund des enthaltenen Curcumins2,3 folgende Wirkungen zeigen:

  • verdauungsfördernd
  • stark entzündungshemmend
  • stark antioxidativ
  • möglicherweise schützend vor Herz-Kreislauferkrankungen
  • regulierend auf PMS und den gesamten Menstruationszyklus
  • antimykotisch und antibakteriell, kann also unterstützend wirken bei Hefepilz- oder bakteriellen Vaginalinfektionen
  • regulierend auf Endometriose
  • schmerzreduzierend & krampflösend, zum Beispiel während der Blutung
  • stimmungsausgleichend und damit positiv bei Depressionen
  • reduzierend auf Blähungen und andere Verdauungsbeschwerden

Frischer Kurkuma ist quasi nebenwirkungsfrei, wenn er gut vertragen wird. Man kann Curcumin aber auch in hoher Dosierung als Nahrungsergänzung nehmen. Hier bitte vorher unbedingt mit einer Ärztin oder Heiltherapeutin die Dosierung besprechen. Für manche Personen ist Curcumin als Nahrungsergänzung nicht geeignet, zum Beispiel für Schwangere.

Ingwer

Ingwer enthält Gingerol, dem folgende gesundheitsfördernde Eigenschaften4 nachgesagt werden:

  • Antioxidativ und anti-entzündlich
  • wirkt lindernd bei Übelkeit verschiedenster Ursachen
  • kann Verdauungsbeschwerden lindern
  • kann vor Herz-Kreislauferkrankungen schützen
  • kann Menstruationsschmerzen signifikant mildern
  • boostet das Immunsystem

Auch Ingwer ist quasi nebenwirkungsfrei. Er sollte aber zum Ende der Schwangerschaft hin, bei vaginalen Blutungen und bei Gerinnungsstörungen nicht genommen werden.

Zimt

Bei Zimt am besten immer Ceylon-Zimt, den sogenannten „echten“ Zimt, verwenden. Denn Cassia-Zimt enthält hohe Mengen an Cumarin, einem Leber-toxischen Inhaltsstoff. Vor allem bei regelmäßigem Verzehr kommt man schnell über die empfohlenen Mengen an Cumarin (dafür kann bereits ein Teelöffel ausreichen).5 Wenn auf einer Verpackung nur „Zimt“ angegeben ist, dann ist es so gut wie immer Cassia-Zimt. Ceylon-Zimt wird in der Regel explizit ausgeschrieben (da es die teurere Variante ist).

Benefits, die Zimt6 haben soll:

  • Antioxidantien-reich
  • wirkt anti-entzündlich
  • schützende Eigenschaften vor Herz-Kreislauferkrankungen
  • kann möglicherweise eine Insulinresistenz reduzieren und hat einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel
  • weist antimikrobielle Eigenschaften auf, vor allem gegen Pilze und Bakterien, eventuell auch gegen Viren

Goldene Milch und Achtsamkeit

Anfang des Jahres habe ich zeremoniellen Kakao für mich entdeckt. Da ich aber aktuell mit starkem Haarausfall zu tun habe, lasse ich den Kakao momentan komplett weg. Denn das Koffein fördert die Adrenalinausschüttung und belastet damit die Nebennieren. Und wenn die nicht fit sind, kann es zu Haarausfall kommen.

Jedenfalls habe ich mich auf der Suche nach einer Alternative für meine Kakao-Rituale wieder an die goldene Milch erinnert, die ich letzten Herbst und Winter so gerne getrunken habe. Und damit kann man auch ganz wunderbar achtsame Rituale durchführen.

Die Goldene Milch ist vor allem super lecker! Mit dem Zimt und der Schärfe hat sie etwas Wärmendes, Nährendes, das innere Feuer anfachendes, das ich in meinen Ritualen besonders genieße. Genauso wie mit Mama Kakao zelebriere ich jeden Schluck, setze eine Intention für das Ritual und genieße die goldene Milch mit allen Sinnen und mit ganz viel Achtsamkeit.

Das Rezept

Im Netz gibt es viele Variationen der goldenen Milch.

Ich teile hier mein absolutes Lieblingsrezept mit Dir und gebe Dir dann zusätzlich die Mengenangaben für eventuelle Variationen mit. So kannst Du Dir Deine ganz individuelle Lieblingsmilch zusammenstellen.

Goldene Milch (vegan)

Bereite Dir Deine goldene Milch so zu, wie sie Dir am besten schmeckt. Mit verschiedenen Gewürzen und anderen Zugaben kannst Du Dir Deine perfekte goldene Milch herstellen.
Sie ist ideal für die kalte Jahreszeit.
Viel Freude beim Ausprobieren!
Vorbereitungszeit 5 Min.
Zubereitungszeit 10 Min.
Gericht Getränke
Land & Region Indisch
Portionen 1 Tasse
Kalorien 190 kcal

Zutaten
  

  • 2 cm Kurkuma frisch
  • 2 cm Ingwer frisch (je mehr desto schärfer wird die Milch)
  • 250 ml Haferdrink glutenfrei bei Bedarf
  • 1/4 TL Zimt am besten Ceylon-Zimt
  • 1 EL Ahornsirup je nach Bedarf mehr oder weniger

Anleitungen
 

  • Ingwer und Kurkuma schälen.
    Beide in kleine Stücke schneiden oder fein reiben.
  • Haferdrink in einen Topf füllen.
    Ingwer und Kurkuma dazu geben.
    Haferdrink aufkochen und auf kleiner Flamme 10 Minuten köcheln lassen.
  • Anschließend den Zimt hinzufügen und das ganze gut durchmischen.
    Du kannst dafür auch gerne einen Stabmixer verwenden.
  • Den Ahornsirup in eine Tasse geben.
    Die goldene Milch in diese Tasse abseien.
    Umrühren & Fertig.

Video

Notizen

Du kannst den frischen Ingwer und den frischen Kurkuma auch durch die Gewürzpulver ersetzen. Außerdem kannst Du gerne verschiedene Gewürze und Rohkostpulver in die goldene Milch mischen, um bestimmte Wirkungen zu erzielen:
    • 1/2 – 1 TL Kurkuma-Pulver statt des frischen Kurkumas
    • 1/2 TL Ingwer-Pulver statt des frischen Ingwers
    • 1 TL natives Kokosöl zusätzlich
    • 1 Prise schwarzer Pfeffer (max. 1/4 TL) zusätzlich
    • max. 1/4 TL Kardamom – am besten frisch zerstoßen, zusätzlich zum Zimt
    • 1 TL oder mehr Honig nach Bedarf anstelle des Ahornsirups
    • 1/2 TL Gerstengrassaftpulver zusätzlich
    • 2 TL Hagebuttenpulver zusätzlich
    • 1/4 TL Ashwagandha Pulver
Für die ganzen Rohkostpulver (Gerstengrassaft, Hagebutte, Ashwaghanda) ist es sinnvoll, das Getränk erst abkühlen zu lassen, damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.
Es geht nicht darum, alle Zutaten auf einmal hinzuzufügen, sondern Dir die rauszusuchen, die sich für Dich zusammen stimmig anfühlen. Zum Beispiel Ingwer, Kurkuma, Zimt, Kardamom und Ashwagandha.
Keyword milchfrei, sojafrei

Benefits der zusätzlichen Zutaten

Ashwagandha

Ashwagandha wird nachgesagt, die Nebennieren zu unterstützen und bei der Reduktion von stressbedingten Symptomen hilfreich zu sein. Außerdem boostet es das Immunsystem und unterstützt die Schilddrüse.

Kardamom

Kardamom ist ein starkes Antioxidans, das unter anderem die Verdauung und die Mundflora unterstützt.

Gerstengrassaftpulver

Gerstengrassaftpulver enthält so viele Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe, dass es ein echtes Superfood für das gesamte System ist.

Hagebuttenpulver

Hagebutten unterstützen mit ihrem hohen Vitamin C-Gehalt das gesamte Immunsystem und sollen auch sehr hilfreich bei Blasenentzündungen sein. Sie sollen außerdem sehr unterstützend und regulierend auf den weiblichen Zyklus wirken.

Egal, in welcher Zusammensetzung Du sie genießt.

Lass‘ Dir Deine goldene Milch schmecken und erzähl‘ mir gerne in den Kommentaren, was Dein Lieblingsrezept ist.

Ganz viel Licht & Liebe für Dich,
Deine Beate

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