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Ursachen, Symptome und Auswirkungen der Endometriose

Ärztinnen behaupten meist, dass die Ursachen für Endometriose unbekannt seien. Die Wissenschaft diskutiert jedoch durchaus diverse Ursachen. Und diese möglichen Ursachen können effektive Therapieansätze liefern, um die Krankheit an der Wurzel zu packen. In diesem Artikel werden die möglichen Ursachen für Endometriose aus schulmedizinischer, ganzheitlicher und Medical Medium® Sicht zusammengefasst.

Jedes Jahr im März ist internationaler Endometriosis Awareness Month. Es wird geschätzt, dass mindestens 1 von 10 Frauen an Endometriose leidet.1 Die meisten Frauen mit Endometriose wissen nichts davon, dass sie betroffen sind. Und leider wird die Krankheit nach wie vor auch von Ärztinnen nicht immer ernst genommen. Obwohl so viele Frauen betroffen sind, sind die Krankheit und ihre Auswirkungen noch nicht ausreichend bekannt.

Die Wissenschaft gibt zu, nicht die eine eindeutige Ursache benennen zu können. Doch es gibt mittlerweile vielversprechende, auch ganzheitliche, Erklärungsansätze, die ein Wegweiser für die Behandlung sein können.


Was ist Endometriose?

Endometriose ist eine chronische und systemische (den ganzen Körper betreffende) Erkrankung. Bei Endometriose wächst Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter. Zum Beispiel auf dem Darm, der Blase oder im Bauchraum. Das Gewebe reagiert genauso auf den hormonellen Zyklus wie die Gebärmutter. Es wächst im Laufe des Zyklus und blutet dann während der Menstruation ab.2 Der Körper reagiert mit einer Entzündung auf das Blut, was zu Narbengewebe und Verwachsungen führt. Das löst vor allem Schmerzen aus.3 Endometrioseherde können auch so wachsen, dass sie die Organe schädigen, zum Beispiel durch Verwachsungen des Darms oder des Eileiters.4


Symptome der Endometriose

Die Schmerzen können während der Menstruation (zyklusabhängig), aber auch zyklusunabhängig auftreten. Und zwar nicht nur in der Gebärmutter, sondern überall im Körper.

Die Schmerzen können sich u.a. wie folgt darstellen5,6:

  • Schmerzen beim Stuhlgang
  • Schmerzen beim Urinieren
  • Schmerzen im Bauch
  • Schmerzen im Rücken
  • Schmerzen in den Oberschenkeln
  • Schmerzen während der Menstruation (bis zu 10 Tage anhaltend)
  • menstruationsunabhängige Schmerzen
  • Schmerzen während des oder nach dem Geschlechtsverkehr
  • Schmerzen bei gynäkologischen Untersuchungen

SCHMERZEN sind das Hauptsymptom bei Endometriose.

Weitere Symptome sind7,8:

  • Starke Blutungen (was bei bis zu 73% der Frauen mit Endometriose der Fall ist)
  • Müdigkeit & Erschöpfung
  • Verdauungsschwierigkeiten wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Durchfall, Verstopfung, Blähungen und Blähbauch
  • Blut im Stuhl und/oder Urin
  • Schwierigkeiten, schwanger zu werden oder Unfruchtbarkeit (40-60% der ungewollt kinderlosen Frauen haben Endometriose)
  • Depressionen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • das Immunsystem kann betroffen sein, was sich durch erhöhte Infektanfälligkeit während der Menstruation und einem vermehrten Auftreten von Allergien und Autoimmunerkrankungen zeigt
  • u.v.m.

Wo die Symptome im Körper auftreten, wie stark sie sind und wann sie auftreten, ist von Frau zu Frau unterschiedlich.

Wichtig: das Ausmaß und die Größe der Herde stehen in keinem Zusammenhang mit der Stärke der Symptome.9


Diagnostik

Hierzulande ist die Laparoskopie (Bauchspiegelung) die einzig anerkannte Diagnostik.10,11 Endometriose wird über eine dabei entnommene Gewebeprobe sicher festgestellt. Die Laparaskopie ist ein operativer Eingriff, der (wenn auch sehr kleine) Narben am Körper hinterlässt und mit Risiken, Nebenwirkungen und der Gefahr von Verwachsungen einhergeht. Zusätzlich können die Folgen der Verwendung des CO2-Gases zur besseren Sichtbarkeit unangenehm und mitunter schmerzhaft sein. In der Regel ist das nach ein paar Tagen aber wieder vorbei.

Darüber hinaus kann der Tumormarker CA 125 einen Hinweis auf eine Endometriose-Erkrankung geben, wenn er stark erhöht ist. Dieser Marker wird auch mit einem Voranschreiten der Erkrankung in Verbindung gebracht.12 Er eignet sich allerdings nicht zur alleinigen Diagnose einer Endometriose.13

Die MDNA Life Sciences und Experten der Universität Oxford entwickeln aktuell einen Bluttest, um Endometriose per PCR-Test erkennen zu können. Der sogenannte Mitomic Endometriosis Test ist aktuell noch nicht verfügbar.14,15


Mögliche schulmedizinische Ursachen

In der Schulmedizin werden die drei folgenden möglichen Ursachen diskutiert. 16

  1. Laut der Transplantationstheorie wird vermutet, dass Endometriumzellen entweder durch eine retrograde Blutung (Menstruationsblut fließt durch die Eierstöcke in den Bauchraum) oder durch das Gefäßsystem oder durch die Eileiter mittels einer Sog-Wirkung in den Bauchraum gelangen können und dann dort anwachsen.
  2. Laut der Metaplasietheorie könnte sich anderes Gewebe im Laufe des Lebens in Endometriumgewebe umwandeln.
  3. In der Kombinationstheorie wird vermutlich die Umwandlung von einer Gewebeart in Endometrium ähnliches Gewebe durch verschlepptes Endometriumgewebe, das in den Bauchraum gelangt, angeregt.


Mögliche ganzheitliche Ursachen


Hormonelles Ungleichgewicht

Folgende hormonelle Ungleichgewichte werden mit Endometriose in Verbindung gebracht:

  • Östrogendominanz
  • Progesteronmangel
  • Progesteronresistenz
  • erhöhtes Prolaktin
  • Schilddrüsen-Dysfunktion (meistens Unterfunktion)
  • erniedrigtes DHEA (die Vorstufe der Sexualhormone wie Östrogen)
  • veränderte Cortisol-Spiegel (verursacht durch eine Nebennierenrindenschwäche)

Zu den Ursachen für hormonelle Ungleichgewichte gibt es diverse Theorien, die verschiedenste Aspekte beleuchten:

  • Endokrine Drüsen (z.B. Schilddrüse, Nebennieren etc.)
  • Immunsystem
  • Infektiologie (z.B. Viren und Bakterien)
  • Toxikologie (z.B. Umweltschadstoffe)

Hier sind weitere Studien erforderlich. Erkennbar ist bereits, dass die Östrogendominanz durch Umweltschadstoffe gefördert werden kann. Dazu gehören Xeno- und Metall-Östrogene.17

Zu den Xeno-Östrogenen gehören18:

  • Pflanzen und Pilze – sogenannte Phytoöstrogene (Leinsamen, Soja, Klee)
  • Pestizide (DDT, Organochlorverbindungen)
  • PCB und Dioxin19
  • Tributylzinn (Fungizid = Pilzgift)
  • Phthalate (Weichmacher)
  • BPA in Kunststoffen
  • Medikamentenrückstände (Estradiol) im Wasser

Zu den Metall-Östrogenen gehören20:

  • Blei
  • Quecksilber
  • Cadmium
  • Arsen
  • ein Eisen-Überschuss

Es ist nicht klar, ob eine Östrogendominanz die Entstehung von Endometriose begünstigt, oder ob die Östrogendominanz durch die Endometriose entsteht. So oder so gilt es, die Dominanz wieder ins Gleichgewicht zu bringen.21

Die Aufnahme dieser Stoffe erfolgt hauptsächlich über die Nahrung, denn Schwermetalle, Pestizide und die anderen fettlöslichen Umweltschadstoffe sammeln sich im tierischen Fett. Über die Nahrung aufgenommen stören sie dann vor allem die Hormondrüsen wie Nebennieren, Schilddrüse, Eierstöcke, Hypophyse und Hypothalamus. Besonders stark macht sich das bei einer einseitigen, schadstoffreichen Ernährung bemerkbar.

Außerdem gilt: Je mehr Körperfett umso mehr Östrogenbildung, da Fette in Östrogene umgewandelt werden.22


Dysbiose im Darm

Hier treffen mehrere Faktoren aufeinander. Der sogenannte „Leaky Gut“ (eine durchlässige Darmwand, so dass Stoffe in die Blutbahn gelangen können, die im Normalfall nicht durchkommen) und Bakterienarten, die nicht in den Darm gehören oder in einer Menge vorhanden sind, die nicht gut für den Darm ist. Das führt zu Entzündungsreaktionen, hormonellem Ungleichgewicht und verstärktem Schmerz.23


Leber-Gesundheit

Die Leber verstoffwechselt das Östrogen. Es gibt verschiedene Arten von Östrogen. Östrogen, das unserem Körper Gutes tut und Östrogen, das sich eher negativ auswirkt und Wachstum anregt. Steht die Leber zum Beispiel unter Stress durch Umweltschadstoffe, bildet sie das Wachstum anregende Östrogen. Selbst wenn es dann im Bluttest aussieht, als wäre das Östrogen normal oder zu niedrig – wenn es das Wachstum anregende ist, kommt es trotzdem zu Auswirkungen wie dem Wachstum von Endometrioseherden.24


Umweltschadstoffe

Wie oben erwähnt, können einige Schwermetalle und andere Chemikalien wie Östrogene wirken, indem sie die Östrogen-Rezeptoren im Körper blockieren. Um das zu verhindern, ist es sinnvoll diese Schwermetalle und Chemikalien bewusst so weit wie möglich zu vermeiden.

Das gilt tatsächlich auch für Eisen, das ebenfalls eine Östrogen-Wirkung hat. Bei Endometriose kann es hilfreich sein (immer in Absprache mit der Ärztin!) kein zusätzliches Eisen zuzuführen.25

Man vermutet, dass Umweltschadstoffe (wie PCB und Dioxin) die Botenstoffe des Immunsystems, die Funktionen des Immunsystems selbst und die Hormone verändern. Sie können vermutlich das Wachstum von Verwachsungen fördern. Umweltschadstoffe beeinflussen und belasten auch die Leber. Die ist essentiell für unseren Hormonstoffwechsel (wie oben bereits beschrieben).
Umweltschadstoffe werden nicht nur als Risikofaktor und potentieller Auslöser von Endometriose betrachtet, sondern auch von PCOS (Polyzistisches Ovarialsyndrom). 26

Diverse Studien vermuten nicht nur eine Verbindung zwischen Endokrinen Disruptoren (=hormonähnliche Substanzen wie BPA), Schwermetallen, Organochlor-Pestiziden, Phthalaten (Weichmachern) und Endometriose, sondern auch zwischen diesen Substanzen und ungewollter/unerklärbarer Kinderlosigkeit.

  • Bei ungewollter/unerklärbarer Kinderlosigkeit konnte festgestellt werden, dass die Cadmium Konzentration im der Gebärmutterschleimhaut höher war, als bei fruchtbaren Frauen.27,28 ,29
  • Dioxine scheinen die Fähigkeit zu besitzen, Endometriose auszulösen oder zu fördern.30
  • Schwermetalle und andere Substanzen wie Dioxin und DDT können hormonelle Störungen hervorrufen und den Eisprung verhindern. Ohne Eisprung wird kein Progesteron gebildet, das essentiell für die weibliche Gesundheit ist. Und ohne Eisprung kann es natürlich auch nicht zur Schwangerschaft kommen.31

Wir kommen täglich mit einer Vielzahl Schadstoffe in Kontakt. Zum Beispiel auf folgenden Wegen:

  • Verbrennung fossiler Brennstoffe (Autos, Heizung etc.)
  • Müllverbrennung
  • Tierisches Fett (Milchprodukte, Eier, Fleisch, Fisch)
  • Kunststoffe (vor allem Küchenutensilien)
  • Elektronische Geräte
  • Konventionelles Obst und Gemüse
  • Lebensmittel aus Dosen bzw. verarbeitete Lebensmittel
  • Haushalts und Körperpflegeprodukte (vor allem, wenn sie Duftstoffe enthalten. Das gilt auch für Naturkosmetik).


Oxidativer Stress

Oxidativer Stress ist ein Ungleichgewicht zwischen sogenannten freien (Sauerstoff-)Radikalen und Antioxidantien. Das kann eine Entzündungsreaktion im Bauchraum auslösen.32

Freie (Sauerstoff-)Radikale können dann das Wachstum von Endometriumgewebe und die daraus entstehenden Verwachsungen verursachen.33

Bei Frauen mit Endometriose wurden niedrige Antioxidantien-Level gefunden (wie Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, und Selen). Deren Aufgabe ist es, diese Sauerstoffradikale abzufangen, bevor sie Schaden anrichten.34


Chronischer Stress

Wenn es um chronischen Stress und Endometriose geht, haben wir es quasi mit dem Henne-Ei-Problem zu tun. Was war zuerst da? Die Wissenschaft ist sich nicht sicher, ob Stress Endometriose auslöst oder „nur“ verschlimmert und was letztlich zuerst da war. Der Stress oder die Endometriose. Tatsache ist, dass Stress zu stärkeren Schmerzen und zu einem Voranschreiten der Erkrankung führt.35


Ursache nach Medical Medium®

Viren und Bakterien ernähren sich von Hormonen aus tierischen Produkten und hormonähnlichen Substanzen. Die dabei entstehenden Nebenprodukte aktivieren das Wachstum abnormalen Gewebes im und um die weiblichen Reproduktionsorgane. Grund dafür ist der Versuch, diese Nebenprodukte einzuschließen, damit sie die Reproduktionsorgane (wie die Gebärmutter) nicht schädigen können. Das Gewebe wächst schneller unter einer fett- und eiweißreichen Ernährung (Eier, Milch, Käse, Butter etc.), denn die Viren und Bakterien ernähren sich davon und produzieren dann noch mehr schädliche Nebenprodukte. Schwermetalle können die Endometriose weiter verschlimmern. (Quelle: Buch „Cleanse to Heal„* von Anthony William, S. 510 in der englischen Version). (auf Deutsch: „Heile dich selbst„*)


Wie wirkt sich Endometriose auf die Betroffenen aus?

Viele Frauen brauchen bis zu 10 Jahre, um eine Diagnose zu erhalten.36 In der Zeit besuchen sie oft viele Ärztinnen, während die Erkrankung einen großen Einfluss auf ihre Lebensqualität hat. Der Schmerz kann alltägliche Aufgaben zu einem Spießrutenlauf werden lassen und das Erleben der Krankheit kann sehr traumatisch und kräftezehrend sein. Das Umfeld ist nicht immer verständnisvoll, die Ärztinnen nicht immer hilfreich. Das ist sehr anstrengend. Es kann sogar so anstrengend sein, dass die psychischen Belastungen ihren Tribut fordern. Es kommt zu Depressionen und Angststörungen.37
Die Schmerzen können außerdem so stark sein, dass sie ein normales Leben unmöglich machen, bis hin zur Behinderung/Arbeitsunfähigkeit.38

Endometriose ist eine Krankheit, die für manche Frauen lebensverändernd ist und sehr viel Lebensqualität kostet.

Das schlimmste, was dann passiert, sind Ärztinnen, Freundinnen und Familie, die sagen: „Stell Dich nicht so an, Periodenschmerzen hat doch jede Frau“.

Erstens: Sind Periodenschmerzen NICHT normal! Eine gesunde Periode ist leicht und schmerzfrei. Wenn das nicht der Fall ist, ist im Körper immer etwas aus dem Gleichgewicht geraten und der Körper setzt ein Signal, um uns das mitzuteilen. Das muss nicht zwingend Endometriose sein, aber etwas ist definitiv nicht in Ordnung und es gilt, dort hinzuschauen.

Zweitens: Eine Frau, die extreme Schmerzen hat, kann am normalen Leben nicht mehr teilnehmen. Und das kostet Energie, finanzielle Ressourcen, oftmals auch die Beziehungen zu Freundinnen und Familie sowie die Lebensfreude.

Ich habe selbst bei Familie und Freundinnen erlebt, was diese Krankheit anrichten kann:

  • Jeden Tag hochdosierte Schmerzmittel, um überhaupt über die Runden zu kommen.
  • Regelmäßige Operationen, um die Endoemtrioseherde zu entfernen. Damit verbunden kommt es zu Vernarbungen, die weitere Symptome hervorrufen und folgende Operationen erschweren.
  • Unfruchtbarkeit und der damit verbundene Leidensweg bei Kinderwunsch.
  • Starkes Erbrechen bei jeder Periode bis hin zum Bluterbrechen.
  • Starke Blutungen, im Sinne von: der größte Tampon hält genau 2 Stunden und dann fließt es unten aus der Hose raus (keine Übertreibung!).
  • Arbeitsunfähigkeit aufgrund der schweren Symptomatik. Da die Krankheit aber oft nicht für eine Arbeitsunfähigkeit oder Behinderung anerkannt wird, sehen sich die Betroffenen auch großen finanziellen Sorgen gegenüber.

Endometriose ist eine ernstzunehmende Krankheit. Dass immer noch viele Ärztinnen und Arbeitgeberinnen sagen, man solle sich nicht so anstellen, ist ein Armutszeugnis. Diese Frauen brauchen Unterstützung und an allererster Stelle brauchen sie es, dass ihnen Glauben geschenkt und zugehört wird.


Gaslighting

Ich habe selbst im Dezember 2021 von einer Ärztin gesagt bekommen: „Vielleicht sollten Sie ein starkes Schmerzmittel nehmen. Das hilft in der Regel auch gegen eingebildete Schmerzen.“…Mittlerweile kann ich mit den Augen rollen. Früher hätte mich das ordentlich aus der Bahn geworfen. Leider kennen die meisten Frauen mit Endometriose diese Art von sogenanntem Gaslighting. Gaslighting ist schwere psychische Gewalt durch eine Täterin, die dem Opfer vertraut ist und das Opfer durch Manipulation dazu bringt, an der eigenen Wahrnehmung zu zweifeln.39


Was kann ich tun?

Was Du tun kannst, wenn Du jemanden mit Endometriose kennst:

  • Periodenschmerz ist nicht normal, egal in welcher Intensität. Eine „normale“ Periode ist vollkommen schmerzlos!
  • Nimm es ernst, wenn jemand Dir erzählt, dass sie starke Periodenschmerzen hat und hilf ihr, eine Ärztin zu finden, die sie ebenfalls ernst nimmt.
  • Höre zu ohne zu verurteilen und trete der Person unvoreingenommen gegenüber. Ein offenes Ohr und der Person Glauben zu schenken sind meist die beste Unterstützung, neben tatsächlicher Hilfe bei alltäglichen Dingen, die durch die Auswirkungen nicht mehr selbst erledigt werden können.


Zum Abschluss

Dieser Artikel ist sehr ausführlich und detailliert geworden. Ich war bei meiner Recherche selbst überrascht herauszufinden, wie weit die Forschung mittlerweile gekommen ist und gleichzeitig bin ich traurig und schockiert, wie wenig beachtet die Krankheit immer noch von Gesellschaft und Medizin ist.

Da die meisten Quellen nicht in deutscher Sprache verfügbar sind, war es mir eine Herzensangelegenheit, diesen Artikel zu verfassen und die aktuelle Forschungslage auf deutsch darzustellen.

Um Endometriose effektiv zu behandeln, braucht es ein Team aus Experten für die verschiedenen Bereiche, das Wissen um die möglichen Ursachen und einen individuellen Therapieansatz für jede Betroffene.

Mir wurde vor 15 Jahren ausschließlich die Pille als Lösung angeboten. Als ich ablehnte, stand ich alleine da. Selbst im Endometriosezentrum wurde mir daraufhin die Unterstützung verweigert. Auch heute wird die Pille oft als einziges Mittel gegen diese Krankheit gehandelt.

Jede einzelne Frau verdient ein schmerzfreies Leben. Und sie verdient es, ein Team um sich herum aufzubauen, das sie dabei unterstützt, Schmerzfreiheit zu erlangen.

Dieser Artikel liegt mir deshalb so am Herzen, weil ich bei der Aufklärung über diese Krankheit unterstützen möchte und Frauen das Wissen an die Hand geben möchte, mit dem sie für sich selbst einstehen können.

Falls Du betroffen bist: Lass Dich nicht abwimmeln. Es gibt die Experten da draußen, die diese Krankheit ernst nehmen und die Dich dabei unterstützen werden, das Leben wieder genießen zu können. Unzählige Frauen, die die für sie passenden Therapieansätze gewählt haben und heute schmerzfrei leben, sind der Beweis dafür.


Weitere Informationen

Eine sehr ausführliche deutschsprachige Quelle für weitere Informationen und Möglichkeiten zur Unterstützung gibt es bei der Endometriose Vereinigung Deutschland e.V.


Kennst Du jemanden mit Endometriose oder hast Du es selbst? Waren Dir die vielfältigen möglichen Ursachen von Endometriose bekannt? Lass uns gerne in den Kommentaren weiter darüber unterhalten.

Ich schicke Dir ganz viel heilende Energie,

Deine Beate

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Aust

    Ein sehr interessantes und informatives Thema, sehr gut erklärt.
    Danke Beate ❤️

    1. Beate Aust

      Das freut mich sehr! Ganz lieben Dank für das tolle Feedback, Mama 💖

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